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Kamille

Bei Kamille gibt es verschiedene Kamillenarten. Bei Hundskamille und römischer Kamille treten häufig Allergien auf, deshalb solltet ihr die nicht verfüttern. Von echter Kamille dürfen die Nager gelegentlich ein paar Blättchen oder Blüten verzehren.

Oft hat bei meinen Mäusen schon Wärmflasche und Kamillentee Wunder gewirkt, wenn sie krank waren oder Durchfall hatten, denn Kamille wirkt krampflösend, entzündungshemmend und wundheilend. Außerdem stärkt sie das Immunsystem.


Aber Vorsicht! Kamille reizt die Augen, daher darf man sie nicht für Augenspülungen nehmen.

Karotten

siehe Möhren

Kastanien

Jedes Kind weiß, dass man Kastanien (Rosskastanie) nicht essen darf, weil sie giftig sind. Sie schmecken aber wahrscheinlich auch ekelhaft bitter. Die Renner können "bitter" aber nicht schmecken, deshalb würden sie sie wahrscheinlich probieren, was zum Tode führen kann.

Esskastanien sind nicht giftig. Weder roh noch geröstet. Selbst von Blättern und Holz würde man keine Vergiftungen bekommen. Da täuscht nur der Name.

Kirschen

Die Kirsche ist ein wertvoller Vitaminträger.
Sie enthält Vitamin B1,B2,C. Die Vielzahl der Kirschensorten ist in Süß- u. Sauerkirschen unterteilt - nur Süßkirschen eignen sich als Nagerfutter. Entfernt unbedingt vorher die Steine, da sie Blausäure enthalten. Alle Kirschreste sollte man spätestens am nächsten Tag entfernen.

Kohl

Die Verträglichkeit einzelner Kohlsorten ist zwar sehr unterschiedlich - besonders schwer verdaulich sind Wirsing, Weißkohl und Rotkohl - aber dennoch sollte man auf alle Kohlsorten als Futter verzichten. Vereinzelt reagieren die Tiere mit schweren Verdauungsstörungen auf die Verfütterung.

Kohlrabi

Kohlrabi gehört zwar zu den etwas besser verdaulichen Kohlsorten, sollte aber dennoch nicht gefüttert werden, das er Verdauungsstörungen auslösen kann.

Kresse

Die Pflänzchen selbst sind ziemlich scharf, denn sie enthalten Senföle aber reich an Eisen und Vitaminen... Sie dürfen nur in ganz kleinen Mengen gereicht werden.
Kressekeime kann man auch verfüttern.

Körnermischung

Als Körnermischungen aus der Zoohandlung kann man eine fertige Mischung für Rennmäuse (Gerbils) ozw. Zwerghamster kaufen. Sie bestehen hauptsächlich aus Getreide und Samen. Die nötigen Vitamine bieten Zusätze in Pellet und Trockenobst oder -gemüse. Sie enthalten aber sehr oft Dickmacher, die man herauslesen muss, dass ich dazu übergegangen bin die Futter selbst zu mischen. Geeignet sind z.B. Anteile aus Vogelfutter, Hamsterfutter, Rennmausfutter oder Degufutter. Oder man mischt die Getreide komplett selbst zusammen. Dazu gibt es hier mehr Informationen.

Kürbis

Wenn ich Kürbis koche, bekommen meine Tier auch ein Stückchen vom Fruchtfleisch ab. Sie fressen es recht gern. Es enthält fast 95% Wasser und vor allem Kohlenhydrate sowie Eiweiß, Kalzium, Eisen, Vitamin C u. B. Junge Kürbisblätter sind ein hervorragender Vitamin C und ß-Karotin Lieferant.
Die Kerne mache ich raus und trockne sie auf einem Holzbrettchen. Kürbiskerne sind das absolute Highlight, sie lieben sie. Aber da sie sind sehr fetthaltig sind, gibt es nur 1, 2 Stück pro Woche.

Katzenfutter/ Hundefutter

Ihr könnt euren Hamstern und Mäusen gelegentlich Katzen- oder Hundetrockenfutter geben. Das hilft beim Zähneabschleifen und liefert wichtige tierische Eiweiße. Achtet aber auf ein gutes Futter. An erster Stelle sollte Fleisch oder Fleischmehl als Zutat auf der Verpackung stehen. Fehlen sollten "tierische und pflanzliche Nebenprodukte" und Zucker. Die Sorten "Light" haben außerdem einen geringeren Fettanteil und sollten vorgezogen werden.

Kiwi

Kiwis sollte man nicht verfüttern. Sie enthalten zu viel Säure. Die Säure wirkt sich negativ auf die Verdauung aus; sie kann z.B. Durchfall davon verursachen.

Kumquat

siehe Zitrusfrüchte

 

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