Holz, Äste, Wurzeln und Kork

 

Persische Rennmaus in einer Körkröhre

 

Mit Ästen lassen sich schöne Klettermöglichkeiten in den Käfig einbauen. Vor allem persische Rennmäuse nutzen sie gern. Zwerghamster sind eher Klettermuffel.
Nagetiere haben ständig nachwachsende Schneidezähne, die regelmäßig abgenutzt werden müssen. Frische Äste laden zum benagen ein. Ältere durchgetrocknete Äste sind hingegen als Nagematerial eher uninteressant.
In Korkröhren verstecken sich die Tiere sehr gern und schlafen auch darin.
 
Verwendet bitte nur Äste wo ihr sicher sein könnt, dass sie nicht gegen Schädlinge gespritzt wurden. Außerdem solltet ihr sie mit heißem Wasser abspülen und im Backofen gut durchbacken (Vorischt, Brandgefahr!). So vermeidet ihr, dass ihr Krankheiten und ungewollte Gäste ins Haus einschleppt.
 
Welches Holz kann man verwenden?
Geeignete Äste stammen von Kernobstbäumen (z.B. Apfel und Birne).
Holz von Steinobstbäumen (z.B. Kirsche, Pflaume und Aprikose) sollte nur gut durchgetrocknet oder geschält verwendet werden, da es in der Rinde einen kleinen Teil der giftigen Blausäurevorstufe enthält.
Gut geeignet sind auch Birke, Hasel, Weide, Ahorn, Linde, Hainbuche und Pappel.
Giftig!
Ungeeinget sind Holz von Nadelbäumen wie Fichte, Tanne, Lärche und Kiefer, da sie in den Harzen giftige Ätherische Öle und Terpene enthalten.
Stark giftig sind Eibe, Goldregen, Forsythie, Roßkastanie und Holunder.
 
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