Das richtige Rennmausfutter

Rennmäuse leben zwar in sehr trockenen Gebieten doch diese bieten ihnen einen abwechslungsreichen Speiseplan. Sie ernähren sich den Sommer über von trockenen Gräsern, Wurzeln, Samen, Blättern, Früchten und Insekten. Rennmäuse sind also keine reinen Körnerfresser sondern fressen nahezu alles, was die Natur ihnen bietet.
Der Hauptbestandteil des Grundfutters für Rennmäuse sollte eine Mischung verschiedener Sämereien sein. Außerdem gehören in ein Rennmausfutter getrocknete Kräuter und Gräser sowie Trockengemüse.
Wichtig ist, den Tieren Abwechslung zu bieten. Dies kann man erreichen indem man Futter selbst zusammenmischt oder Fertigfutter verschiedener Hersteller verwendet. Da Rennmäuse leicht verfetten sollte man auf eine magere Kost achten. Fast alle gekauften Fertigfutter enthalten zu viele Dickmacher, ihr Hauptbestandteil sind Sonnenblumenkerne und andere ölhaltige Saaten. Schaut euch das Futter genau an bevor ihr es gebt und sammelt eventuell einen Teil der ölhaltigen Saaten heraus. Ich empfehle euch gekauftes Rennmausfutter mit einen Vogelfutter für Sittiche aufzuwerten ( 1 zu 1 mischen).
Wer sein Körnerfutter komplett selbst zusammenstellen möchte, findet unter "Getreide und Sämereien" Informationen.
Da Rennmäuse auf eine trockene Umgebung spezialisiert sind, spielt Frischfutter nur eine kleine Rolle. Dennoch sollte man ein zwei mal pro Woche ein Wenig davon reichen. Es besteht aus Obst, Gemüse und Kräutern. Auch hier gilt, dass Abwechslung die Rennmaus fit hält. In der Futterliste findet ihr viele Ideen, was ihr euren Lieblingen füttern könnt und was nicht in den Mäusenapf gehört.
Trotz Frischfuttergaben sollte den Rennmäusen unbedingt Wasser zur freien Verfügung stehen!
Rennmäuse haben auch einen Bedarf an tierischem Eiweiß. In der Natur fangen sie gelegentlich Insekten oder graben ihre Larven aus. 1 bis 2 mal pro Woche sollten sie deshalb Eiweißfutter bekommen.
Unsere Rennmäuse haben, wie alle anderen Nagetiere auch, ständig nachwachsende Zähne. Diese müssen sie unbedingt abschleifen, dass es nicht zu Zahnfehlstellungen kommt.
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