Schlafhäuschen und Versteckmöglichkeiten

 

 

In der Natur legen Rennmäuse und Hamster Höhlen an. Ein Teil dieser Höhle dient als Schlafplatz. Da unsere Tiere in Gefangenschaft keine solchen Bauten anlegen können, müssen wir ihnen als Ersatz Häuschen oder ähliches zur Verfügung stellen. Sie brauchen unbedingt eine Rückzugsmöglichkeit.
Gut eignen sich Holzhäuschen oder Nistkästen aus der Zoohandlung. Sie werden gern angenommen und sehen schön aus, müssen aber gelegentlich ausgetauscht werden.
Der Nachteil ist, dass sie Von manchen Rennmäusen leider komplett zernagt werden und da sie nicht lackiert sind sehen sie spätestens nach ein paar Monaten unschön aus.
Mit etwas Phantasie kann man aus Sperrholz oder Holzresten solche Haeuschen und Unterschlupfe auch selbst basteln.

 

 

 

 

Man muss nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Man kann auch Vasen oder einen alten Blumentopf aus Ton umfunktionieren. Wir haben mit der spitzen Seite eines Hammers das Loch im Boden vergrößert, die Kanten mit Sandpapier geglättet und den Topf verkehrtherum in den Käfig gestllt. Er wird sehr gern als Schlafhöhle benutzt.
Auch kleine Pappkartons oder aus Pappe gebastelte Häuschen können als Schlafhaus dienen. Sie laden zum zernagen ein, was gut für die ständig nachwachsenden Schneidezähne ist. Als Kleber für Bastelarbeiten kann man ungiftigen Mehlkleister verweden (Mehl und Wasser 1 zu 1 mischen).
Plastikhäuser gehören in den Müll. Schließlich sollen in dem Käfig Nagetiere wohnen, die die Plastiksachen zernagen und sich eventuell an Splittern verletzen oder diese verschlucken.
 
Manche Tiere nehmen das Schlafhaus nicht an. Es kann sein, dass es dann die falsche Größe hat oder an einer ungünstigen Stelle im Käfig steht. Aber oft fühlen sich die Tiere einfach sehr sicher in ihrem Käfig, dass sie sich nicht verkriechen müssen und lieber draußen schlafen.
 
 
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