Nachwuchs ?

Rennmausbabys
 

So süß die kleinen auch sind. Bevor ihr eure Tiere vermehrt oder züchtet, möchte ich euch noch diese Gedankenanstöße mit auf den Weg geben:

 

Wohin mit dem Nachwuchs?

Rennmäuse und Zwerghamster werden als Haustiere zwar immer beliebter, dennoch ist es schwierig, die Jungtiere unterzubringen. Bevor du einmal Nachwuchs haben möchtest, solltest du dir ganz sicher sein, dass du alle Tiere in gute Hände abgeben kannst.

Ein Pärchen kann im Jahr bis zu 40 Junge zur Welt bringen. Bald sind Freundeskreis und Familie mit Tieren versorgt. Und dann?

Die Tierheime sitzen voll mit ungewollten Mäusen und Hamstern. Zoohandlungen nehmen zwar oft den überschüssigen Nachwuchs von Privathaltern ab, verkaufen aber ins Ungewisse – und wer will schon, dass seine liebevoll aufgezogenen Tierchen eventuell im Schlangenmagen laden oder im Minikäfig der uninformierten Käufer einsam und unbeachtet dahinvegetieren.

          

Vermehrung oder Zucht?

Viele Halter finden den Gedanken an süße Mäuse- oder Hamsterbaby verlockend, selber einmal den Nachwuchs aufwachsen zu sehen.

Zucht ist jedoch mehr als einfach nur ein weibliches und ein männliches Tier zusammenzusetzen. Zucht ist eine planmäßig durchgeführte Verpaarung und verfolgt ein Ziel – z.B. in Bezug auf Körperbau, Farbe und Gesundheit. Ein Züchter eignet sich Wissen über Vererbung oder Krankheiten an, beobachtet und protokolliert dieses.

Bei Vermehrung hingegen, geht es um reine Fortpflanzung. Sie ist eher wahllos und ohne ein bestimmtes Ziel. Das Ergebnis dieser ist für den Halter eher unvorhersehbar.

Doch etwas sollten beide Formen gemeinsam haben: dem verantwortungsbewussten Halter sind seine Tiere nicht gleichgültig. Er ist darauf bedacht, Eltern- und Jungtiere optimal zu versorgen und den Nachwuchs stets in gute Hände zu vermittel

                    
Habt ihr euch alles gut überlegt? Lest weiter über Verpaarung, Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht der Jungtiere.
 
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